Intelligenz eines Graupapageien

Die Intelligenz eines Graupapageien ist bemerkenswert. Sie erreichen eine geistige Reife eines 3-jährigen und eine emotionale Reife eines 5-jährigen Kinds.

Graupapageien denken! Nicht wie andere Tiere, die auf bestimmte Situationen nur reagieren, überlegen die Grauen bei dem was sie tun. OK, ein fünfjähriges Kind überlegt auch oft nicht und macht erstmal, weiß danach aber ob die Tat sinnvoll war. Genauso ist es bei den Grauen.

Wenn man z.B. einen neuen dünnen Ast in der Voliere anbringt, wird dieser erst einmal genau von weitem beobachtet. Dies kann mitunter Tage dauern. Der Graue beginnt zu denken. "Das ist neu. Wie kommt es hierher? Kann man sich draufsetzen? Wird er brechen und ich fallen? Was passiert wenn ich reinbeiße?" Erst wenn alles genau im Kopf gecheckt ist, wird er sich um diesen Ast bemühen und ihn betreten oder anknabbern. Gleiches wird bei einem neuen Spielzeug passieren. Wenn jedoch die Bezugsperson, der vertraut wird, sich im Vogelzimmer mit dem Spielzeug beschäftigt, wird die Zeit bis zum ersten Anknabbern deutlich verkürzt, weil ihnen so ein Stück Angst genommen wird. Dies setzt natürlich ein 100%iges Vertrauen zum Halter voraus.

 

Aufgrund ihrer Sprachbegabung können Graupapageien Wörter mit Situationen in Verbindung bringen

Bei unseren Grauen ist es z.B. so:

... die Futternäpfe werden gefüllt: "Leeecker, lecker, lecker"

... früh morgens wird man begrüßt: "guuuten morgään"

... man gibt dem Hund ein Leckerli ertönt aus der Voliere: "Sitz ... bleib"

... "Duschen, komm duschen": Jakob möchte mit Wasser besprüht werden

... "au aauuhh au": Komm ans Gitter und ich beiß dir in den Finger

... "knutsch, knuuutsch": komm ans Gitter und gib mir einen Kuss

... die Hunde bekommen ihr Futter direkt neben der Außenvoliere: Die Grauen klettern bis runter, ganz dicht daneben, rufen "komm" und warten bis einer der Hunde näher kommt, dann wird versucht Rester von der Schnauze zu erfassen.



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