Naturbrut oder Handaufzucht

Der Unterschied zwischen einer Naturbrut und einer Handaufzucht eines Graupapageien ist folgender:

Naturbrut

Bei der Naturbrut brüten die Elterntiere ihre Jungen aus und ziehen sie groß. Der Züchter entfernt die Jungen, sobald sie flügge sind - nach ca. 11-13 Wochen. Da die Tiere von Tieren aufgezogen wurden, haben sie nur wenig Bezug zum Menschen und müssen diesen erst lernen. Sie sind scheuer und können bereits Laute der Elterntiere. Naturbruten suchen eher den Bezug zu anderen Artgenossen!

totale Handaufzucht

Bei einer totalen Handaufzucht werden den brütenden Elterntieren die Jungen sofort nach dem Schlüpfen genommen und durch einen Züchter großgezogen. Er füttert die Graupapageien mit der Hand (Spritze) groß. Auf diese Weise lernen die Jungen ihre Eltern und Artgenossen nicht bzw. nur mit großen Bezug auf den Menschen kennen. Die Menschen werden ihre Eltern, so dass diese vorrangige Bezugspersonen sind. Handaufzuchten sind handzahm und ahmen kaum Laute der Artgenossen nach. Handaufzuchten sind meist deutlich teuer, da hier der Aufwand für die Züchter enorm ist. Alle 2 Std. müssen die Jungen gefüttert werden, egal ob Tag oder Nacht.

Teil-Handaufzucht

Bei einer Teil-Handaufucht werden die jungen Graupapageien nach ca. 6 Wochen von den Elterntieren getrennt und durch die Menschen weiter aufgezogen. Hierdurch bekommen die Graupapageien noch etwas von Ihren Artgenossen mit und werden so ein stückweit teilsozialisiert.

Wildfänge

Auf Wildfänge gehen wir nicht näher ein, da wir hierfür weder Verständnis aufbringen noch Nutzen erkennen können!

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letzte Handaufzucht für Jakob

Spritze1Spritze2Spritze3Spritze4


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